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Iran

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Allgemeine Informationen

Ein ausreichender, vor Ort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden empfohlen.

Vorkommen von Infektionskrankheiten

Die folgende Aufstellung ist nicht vollständig sondern nennt nur die wichtigsten und häufigsten Infektionen.

Infektionen durch verunreinigte Nahrungsmittel oder Trinkwasser

Darminfektionen können auftreten, daneben ist auch mit Hepatitis A, seltener mit Hepatitis E, zu rechnen. Weiterhin können Typhus und Brucellose übertragen werden.

Infektionen, die durch Insekten übertragen werden

  • Von März bis November besteht ein geringes Malariarisiko im Südosten und Osten des Landes sowie im Grenzgebiet zum Irak (Provinz Hormozgan, Süden der Provinzen Sistan-Baluchestan und Kerman). Im Grenzgebiet zu Armenien und Aserbeidschan können selten in den Sommermonaten einmal Malariafälle auftreten.
  • Selten ist die Leishmaniose, eine Erkrankung durch Einzeller, die durch Sandmücken übertragen wird und sich als Hautgeschwür (Orient-Beule) oder durch Beteiligung innerer Organe (Kala-Azar) äußern kann.
  • Selten werden übertragen Viruskrankheiten wie z.B. das Phlebotomus-Fieber, das Krim-Kongo-hämorrhagische Fieber oder das West-Nile-Fieber.

Andere Infektionen

  • HIV ist weltweit verbreitet und tritt daher auch im Iran auf. Daher sollten die bekannten Risiken wie in anderen Ländern auch gemieden werden.
  • Bei Biss durch Hunde und andere Säugetiere ist sicherheitshalben an Tollwut zu denken.

Empfehlungen zu Impfungen

Für die Einreise vorgeschrieben:

Keine Impfungen bei der Einreise vorgeschrieben (nur bei Einreise aus Gelbfieber-Gebieten wird eine Gelbfieber-Impfung verlangt)

Allgemein empfohlene Impfungen:

  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Masern
  • Pertussis
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B

Impfungen aus besonderem Grund:

  • Reisende über 60 Jahre: Grippe, Pneumokokken
  • Bei einfachen Reisebedingungen/ unzureichender medizinischer Versorgung/ speziellen beruflichen/sozialen Kontakten: Tollwut, Typhus, Meningokokken.

Empfehlungen zur Malariaprophylaxe

Bei Aufenthalten in ländlichen Gebieten in o.g. Provinzen in den Sommermonaten kann die Mitnahme eines Notfallmedikaments sinnvoll sein – dieses sollte mit einem Tropenmediziner besprochen werden.


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