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Bilharziose (Schistosomiasis)

Erreger:
4 Schistosoma-Arten (Saugwürmer o. „Egel“), die unterschiedlich verteilt in einigen Regionen Afrikas, Südamerikas, sowie auf der Arabischen Halbinsel und in Südostasien in Gewässern mit Verunreinigungen durch Stuhl oder Urin vorkommen.

Übertragung:
Die Infektion des Menschen erfolgt durch Larven (Zerkarien), die sich in Süßwasserschnecken entwickeln und von diesen ins Wasser abgegeben werden. Diese Hakenlarven können intakte Haut durchdringen und so in den Organismus gelangen.

Symptome:
6-48 Std. nach der Infektion kann es an der Eindringstelle der Larven zu Juckreiz und entzündlichem Hautausschlag (Zerkariendermatitis) kommen. Nach 2-8 Wochen kann es zu einem akuten Krankheitsbild mit Schüttelfrost, Fieber, Kopfschmerzen, Husten und Anschwellen von Lymphknoten kommen (Katayama-Syndrom). Nach 6 Monaten bis zu mehreren Jahren kann sich eine chronische Verlaufsform entwickeln mit Befall des Darmes, der Leber oder der Harnblase (je nach Erregerart verschieden).

Diagnose:
Hinweise aus der (Reise-) Anamnese, mikroskopischer Nachweis von typischen Wurmeiern in Stuhl oder Urin (frühestens 4-10 Wochen nach der Infektion), spezifischer Antikörpernachweis im Blut
Behandlung: Mit Medikamenten heilbar

Hinweis:
Nur das Meiden von Süßwasserkontakt kann einer Infektion in Bilharziose-Gebieten vorbeugen. Manchmal führt schon ein einmaliger Kontakt mit verseuchtem Wasser zur Infektion. Nach längeren Aufenthalten in Bilharziose-Gebieten ist es ratsam, etwa 3 Monate nach Rückkehr eine spezielle Blutuntersuchung vornehmen zu lassen.


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