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Patienten mit chronischen Krankheiten

Patienten mit chronischen Krankheiten benötigen eine ganz besonders sorgfältige reisemedizinische Beratung.

Bitte geben Sie solche Krankheiten bereits bei der Anmeldung an, damit wir uns darauf einstellen können und die nötige Zeit einplanen können

Herzkreislauf-Krankheiten

Im Fall instabiler Erkrankungen des Herz/Kreislaufsystems wie z.B. Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit und Herzschwäche ist es sehr empfehlenswert, einen erfahrenen Reisemediziner und den behandelnden Arzt in die Reiseplanung mit einzubeziehen.

Besonders zu beachten sind u. a. ungewohnte Belastungen

  • durch mehrstündige Langstreckenflüge (herabgesetzte Sauerstoffsättigung des Blutes, längere Immobilität,…)
  • durch schwülheißes Tropenklima, Aufenthalt in Höhen über 3000 m und Reisestress

Falls eine medikamentöse Malariaprophylaxe erforderlich ist, muss diese mit den einzunehmenden Herzmedikamenten abgestimmt werden.

Bei Einnahme von Marcumar und/ oder Tragen eines Herzschrittmachers ist es ggf. hilfreich, einen entsprechenden, mehrsprachigen Ausweis mit sich zu führen.

Lungen-Krankheiten

Viele Patienten mit chronischen Lungenkrankheiten möchten Flugreisen unternehmen. Dieses ist in vielen Fällen auch möglich – am wichtigsten ist, dass die Erkrankung stabil ist und dass es in der letzten Zeit zu keiner Verschlechterung des Zustandes gekommen ist. Nicht fliegen kann allerdings, wer schon unter Ruhebedingungen unter Luftnot klagt, eine Lungenentzündung hat oder über akute Asthmasymptome berichtet. Viele Patienten kennen ihre Befunde aus der Lungenfunktionsprüfung: bei einem sogenannten FEV1-Wert unter 50% oder einer Vitalkapazität unter 70% besteht imAllgemeinen eine Kontraindikation gegen das Fliegen. Weitere Einzelheiten sollten Sie in einem Beratungsgespräch mit dem Arzt klären.

Diabetes mellitus

Eine Diabetes-Erkrankung schränkt nicht zwangsläufig die Reisefähigkeit ein.

Allerdings sollte eine stabile Stoffwechsellage vorliegen, der Betreffende mit dem „Handling“ seines Blutzuckers wohl vertraut und zuverlässig sein, und es sollten keine schwerwiegenden Organschäden, z. B. der Nieren oder Augen, vorliegen.

Eine zeitgerechte, kompetente reisemedizinische Beratung ist zur Planung und Vorbereitung einer Fernreise sicher hilfreich.

  • Zu bedenken sind u. a. :
  • ausreichende Versorgung mit den gewohnten medizinischen Geräten und Medikamenten und deren Transport
  • Möglichkeiten der medizinischen Versorgung im Reiseland und Reise-Krankenversicherungsschutz
  • kompletter Impfschutz
  • Blutzuckereinstellung bei Überfliegen mehrerer Zeitzonen
  • Umgang mit ungewohnten Ernährungsbedingungen und auf Reisen häufiger auftretenden Magen-Darm-Infektionen

Immundefekte

Bei Schwächung des Immunsystems durch chronische Erkrankungen, Medikamente oder anderer Ursache steigt allgemein das Risiko für Infektionskrankheiten an.

Die Wirkung von Schutzimpfungen ist meist herabgesetzt.

Lebendimpfstoffe können ggf. nicht verabreicht werden.

Die zeitgerechte Besprechung der Reisepläne mit einem erfahrenen Reisemediziner und dem behandelnden Hausarzt ist sehr empfehlenswert.

Spezielle Infektionsrisiken, wie z.B. Malaria, hygienische Grundregeln während der Reise, Möglichkeiten der medizinischen Versorgung im Reiseland und nicht zuletzt die aktuelle Reisefähigkeit sind wichtige Themen der Beratung.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung, die ggf. anfallende Arztkosten im Ausland wie auch eine notfallmäßig erforderliche Rückführung ins Heimatland übernimmt, ist unbedingt anzuraten.


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