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Langstreckenflüge

Jet lag

Flugreisen in Richtung Westen (z.B. USA) verlängern den Tag um mehrere Stunden, Flüge gen Osten (z.B. China) verkürzen ihn. Der uns individuell eigene Bio-Tagesrhythmus passt sich einer Tages-Verlängerung = Flug in westliche Richtung besser und schneller an, als an eine Tages-Verkürzung = Flug in östliche Richtung.

Um den gestörten Biorhythmus oder „jet lag“ zu lindern, sind folgende Maßnahmen empfehlenswert:

  • schon vor Reisebeginn den Tagesrhythmus auf die Ortszeit im Zielland anpassen (z.B. durch entspr. verschobene Schlafzeiten)
  • nach Ankunft am Reiseziel möglichst gleich in den örtlichen Tagesablauf einfügen, Tageslicht ist der stärkste Anpassungsreiz
  • sich ausreichend Zeit für die Anpassung nehmen, für die ersten 2-3 Tage am Reiseziel keine besonderen Anstrengungen planen

Das Hormon Melatonin hilft nachweislich bei der Anpassung an eine mehrstündige Zeitverschiebung. In den USA ist es in Tablettenform frei zu kaufen, in Deutschland nur auf ärztliche Verschreibung in Apotheken erhältlich.  

Luftqualität an Bord

Im Flugzeug entspricht der Luftdruck einer Höhe ü. NN von etwa 2000 bis 2500 m. Die Sauerstoffsättigung des Blutes sinkt darunter um knapp 10%, die Luft ist sehr trocken (5-15% Luftfeuchtigkeit) und durch ständigen Luftaustausch kühl und zugig. Durch spezielle Teilchen-Filterung der Luft wird ein Infektionsrisiko verringert, nicht jedoch vollständig ausgeschlossen.

Wichtig: ausreichende Flüssigkeitszufuhr – v. a. Wasser und Säfte - , Rücksprache mit behandelndem Arzt bei chronischen Lungenerkrankungen und Herzinsuffizienz sowie chronisch oder akut niedrigem Hämoglobingehalt ("Blutarmut" o. "Anämie").

Reisethrombose

Gemäß individuell unterschiedlichen Voraussetzungen entsteht durch längeren Bewegungsmangel, egal ob im Flugzeug, der Bahn oder dem Bus, ein erhöhtes Thromboserisiko. Zur Einschränkung dieses Risikos ist es empfehlenswert:

  • lockere, nicht einengende Kleidung zu tragen, Schuhe auszuziehen und in kürzeren Abständen aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen, bzw. im Sitzen immer wieder die Beinmuskulatur anzuspannen und zu entspannen
  • ausschwemmende Getränke wie Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol zu vermeiden, dafür deutlich mehr als üblich Wasser und Säfte zu trinken
  • bei vorbestehenden Risikofaktoren wie z.B. ausgeprägten Krampfadern oder bereits durchgemachter Thrombose u./o. Lungenembolie vor Reiseantritt Rücksprache mit dem Hausarzt nehmen bezgl. der Verschreibung von speziellen Thrombosestrümpfen oder von Antithrombosespritzen für die An- und Abreisedauer.

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