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Französisch Guayana

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Allgemeine Informationen

Ein ausreichender, vor Ort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden empfohlen.

Die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sollten beachtet werden.

Vorkommen von Infektionskrankheiten

Die folgende Aufstellung ist nicht vollständig sondern nennt nur die wichtigsten und häufigsten Infektionen.

Infektionen durch verunreinigte Nahrungsmittel oder Trinkwasser

Darminfektionen sind häufig, daneben ist auch mit Hepatitis A, seltener mit Hepatitis E, zu rechnen. Weiterhin kann Typhus abdominalis übertragen werden.

Infektionen, die durch Insekten übertragen werden

  • Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein Malariarisiko, dies ist allerdings in den Küstenregionen (Cayenne, Kourou) eher gering. Die Teufelsinsel (Île du Diable) ist malariafrei.
  • Dengue-Fieber kann in allen Landesteilen auftreten. Auch Chikungunya-Fieber kommt seit Anfang 2014 in mehreren Landesteilen vor, sich ausbreitend von Fällen in der Karibik.
  • Gelbfieber kommt landesweit (selten) vor.
  • Leishmaniosen können vorkommen, sowohl die Verlaufsform mit Hautgeschwüren, als auch mit Beteiligung der Schleimhäute.  Sehr selten ist in ländlichen Gebieten die durch Raubwanzen übertragene Chagas-Krankheit.

Andere Infektionen

  • HIV ist weltweit verbreitet und tritt dementsprechend auch in Französisch Guayana auf. Daher sollten die bekannten Risiken wie in anderen Ländern auch gemieden werden.
  • Ganzjährig kann eine Leptospirose durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
  • Bei Biss durch Hunde ist immer an Tollwut zu denken.
  • Bei Besuch von (Fledermaus-)Höhlen können selten die Erreger einer Pilzkrankheit, der Histoplasmose, eingeatmet werden.

Empfehlungen zu Impfungen

Für die Einreise vorgeschrieben:

Gelbfieber

Allgemein empfohlene Impfungen:

  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Masern
  • Pertussis
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B

Impfungen aus besonderem Grund:

  • Reisende über 60 Jahre: Grippe, Pneumokokken
  • Bei einfachen Reisebedingungen/ unzureichender medizinischer Versorgung/ speziellen beruflichen/sozialen Kontakten: Tollwut, Typhus, Meningokokken

Empfehlungen zur Malariaprophylaxe

Bei  allen Aufenthalten im Landesinneren wird eine regelmäßige Malariaprophylaxe empfohlen, bei Aufenthalten in der Küstenregion kann die Mitnahme eines Notfallmedikamentes ausreichend sein – dieses sollte mit einem Tropenmediziner besprochen werden.


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