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Papua-Neuguinea

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Allgemeine Informationen

Ein ausreichender, vor Ort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden empfohlen.

Die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sollten beachtet werden.

Vorkommen von Infektionskrankheiten

Die folgende Aufstellung ist nicht vollständig sondern nennt nur die wichtigsten und häufigsten Infektionen.

Infektionen durch verunreinigte Nahrungsmittel oder Trinkwasser

Darminfektionen sind häufig, daneben ist auch mit Hepatitis A, seltener mit Hepatitis E, zu rechnen. Weiterhin kann Typhus abdominalis übertragen werden. Cholera kann vorkommen, ist aber im Allgemeinen kein Risiko für Reisende.

Infektionen, die durch Insekten übertragen werden

Es besteht ein hohes Malaria-Risiko im ganzen Land in Höhenlagen unter 1800 m (Hochlandmalaria zunehmend), auch in der Hauptstadt Port Moresby

Denguefieber kommt in allen Landesteilen vor (mit Häufung während der Regenzeit), auch die Stadtgebiete sind betroffen. Chikungunya-Fieber ist eine dem Denguefieber ähnliche Viruserkrankung mit Fieber und manchmal lange anhaltenden Gelenkschmerzen, die in Papua-Neuguinea ebenfalls immer wieder auftreten kann.

In ländlichen Gebieten ist mit Japanischer Enzephalitis zu rechnen. Die meisten Fälle wurden berichtet von Normanby Island und aus der Western Province.

Andere Infektionen

  • HIV ist weltweit verbreitet und tritt daher auch in PNG auf. Daher sollten die bekannten Risiken wie in anderen Ländern auch gemieden werden.
  • Tollwut scheint in Papua-Neuguinea selten zu sein – bei Biss durch Säugetiere sollte aber immer an Tollwut gedacht werden.
  • Ganzjährig kann eine Leptospirose durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

Empfehlungen zu Impfungen

Für die Einreise vorgeschrieben:

Keine Impfungen vorgeschrieben (nur Gelbfieber-Impfung bei Einreise aus Gelbfieber-Gebieten)

Allgemein empfohlene Impfungen:

  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Masern
  • Pertussis
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B

Impfungen aus besonderem Grund:

  • Reisende über 60 Jahre: Grippe, Pneumokokken
  • Bei einfachen Reisebedingungen/ unzureichender medizinischer Versorgung/ speziellen beruflichen/sozialen Kontakten: Tollwut, Typhus, Meningokokken, Japanische Enzephalitis

Empfehlungen zur Malariaprophylaxe

Bei allen Aufenthalten ist eine regelmäßige Malariaprophylaxe zu empfehlen.


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