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Swasiland

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Allgemeine Informationen

Ein ausreichender, vor Ort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.

Die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sollten beachtet werden.

Vorkommen von Infektionskrankheiten

Die folgende Aufstellung ist nicht vollständig sondern nennt nur die wichtigsten und häufigsten Infektionen.

Infektionen durch verunreinigte Nahrungsmittel oder Trinkwasser

Darminfektionen sind häufig, daneben ist auch mit Typhus, Hepatitis A, extrem selten mit Cholera zu rechnen.

Infektionen, die durch Insekten übertragen werden

Malaria kommt vor im NO des Landes: Provinz Lubombo, östl. Hälfte der Provinz Hhohho (inkl. Hlane Nationalpark, Mlawula Nature Reserve). Eine Malariaprophylaxe sollte hier – abhängig von der Jahreszeit – durchgeführt werden (s.u.).

Andere Infektionen

  • HIV ist weltweit verbreitet und tritt daher auch in Swasiland auf. Daher sollten die bekannten Risiken wie in anderen Ländern auch gemieden werden.
  • Beim Baden im Süßwasser kann landesweit die Bilharziose (Schistosomiasis) übertragen werden, es kommt sowohl die Blasenbilharziose (Schistosomia haematobium) als auch die Darmbilharziose (S. mansoni) vor.
  • Bei Biss durch Hunde ist immer an Tollwut zu denken.

Empfehlungen zu Impfungen

Für die Einreise vorgeschrieben:

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden (älter als 9 Monate) bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert.

Allgemein empfohlene Impfungen:

  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Masern
  • Pertussis
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B

Impfungen aus besonderem Grund:

  • Reisende über 60 Jahre: Grippe, Pneumokokken
  • Bei einfachen Reisebedingungen/ unzureichender medizinischer Versorgung/ speziellen beruflichen/sozialen Kontakten: Tollwut, Typhus, Meningokokken

Empfehlungen zur Malariaprophylaxe

Bei Aufenthalten im NO des Landes (Provinz Lubombo, östl. Hälfte der Provinz Hhohho, inkl. Hlane Nationalpark, Mlawula Nature Reserve) von Oktober bis Mai sollte ein Notfallmedikament mitgeführt werden, eine regelmäßige Malariaprophylaxe ist nicht erforderlich. Von Juni bis September ist das Malariarisiko in diesen Gebieten nur minimal. Die anderen Landesteile sind malariafrei.


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