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Kambodscha

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Allgemeine Informationen

Ein ausreichender, vor Ort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden empfohlen.

Die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sollten beachtet werden.

Vorkommen von Infektionskrankheiten

Die folgende Aufstellung ist nicht vollständig sondern nennt nur die wichtigsten und häufigsten Infektionen.

Infektionen durch verunreinigte Nahrungsmittel oder Trinkwasser

Darminfektionen sind häufig, daneben ist auch mit Hepatitis A, seltener mit Hepatitis E, zu rechnen. Weiterhin kann Typhus abdominalis übertragen werden.

Infektionen, die durch Insekten übertragen werden

  • Es besteht ein geringes Malaria-Risiko im ganzen Land, nur Pnomh Penh und Angkor Wat sind malaria-frei. Das Risiko in den Gebieten um den Tonle Sap-See herum ist sehr gering.
  • Denguefieber kommt in allen Landesteilen vor (mit Häufung während der Regenzeit), auch die Stadtgebiete sind betroffen. In ländlichen Gebieten ist auch mit Japanischer Enzephalitis zu rechnen.  

Andere Infektionen

  • HIV ist weltweit verbreitet und tritt daher auch in Kambodscha auf. Daher sollten die bekannten Risiken wie in anderen Ländern auch gemieden werden.
  • Bei Biss durch Hunde (und andere Säugetiere) ist immer an Tollwut zu denken.
  • Ganzjährig kann eine Leptospirose durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
  • In einigen Gegenden kann beim Baden im Mekong die Bilharziose (Schistosomiasis, Erreger: Schistosoma mekongi) übertragen werden.

Empfehlungen zu Impfungen

Für die Einreise vorgeschrieben:

Keine Impfungen vorgeschrieben (nur Gelbfieber-Impfung bei Einreise aus Gelbfieber-Gebieten)

Allgemein empfohlene Impfungen:

  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Masern
  • Pertussis
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B

Impfungen aus besonderem Grund:

  • Reisende über 60 Jahre: Grippe, Pneumokokken
  • Bei einfachen Reisebedingungen/ unzureichender medizinischer Versorgung/ speziellen beruflichen/sozialen Kontakten: Tollwut, Typhus, Meningokokken

Empfehlungen zur Malariaprophylaxe

Bei Aufenthalten in ländlichen Gebieten ist die Mitnahme eines Notfallmedikaments sinnvoll. Eine Malariaprophylaxe ist nicht erforderlich bei Besuch von Angkor Wat bzw. Siem Reap, auch nicht bei Aufenthalten nur in Pnomh Penh. Auch für Schiffsreisen auf dem Mekong von Pnomh Penh nach Siem Reap wird keine regelmäßig Prophylaxe empfohlen.


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