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China

Aktuelles

Vor kurzem wurde gemeldet, dass zwei Fälle einer Vorgelgrippe durch das Influenza-Virus H7N9 bei zwei kanadischen Reisenden diagnostiziert wurden, die China besucht hatten.  Nach Auskunft des Centre for Health Protection in Hong Kong sind insgesamt seit März 2013 mehr als 500 Fälle einer H7N9-Vogelgrippe aufgetreten, die meisten Fälle in China.

Reisende sollten Kontakt mit Vögeln meiden, also z.B. keine Geflügelmärkte oder Hühnerfarmen besuchen – es wird aber nicht von Reisen nach China generell abgeraten!

Allgemeine Informationen

Ein ausreichender, vor Ort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden empfohlen.

Die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sollten beachtet werden.

Vorkommen von Infektionskrankheiten

Die folgende Aufstellung ist nicht vollständig sondern nennt nur die wichtigsten und häufigsten Infektionen.

Infektionen durch verunreinigte Nahrungsmittel oder Trinkwasser

Darminfektionen sind häufig, daneben ist auch mit Hepatitis A, seltener auch mit Hepatitis E zu rechnen. Weiterhin kann Typhus abdominalis übertragen werden.

Infektionen, die durch Insekten übertragen werden

  • Malaria: In einigen Provinzen im Süden gibt es ein sehr geringes Malaria-Risiko in ländlichen Gebieten unter 1500 m Höhe: Hainan, Yunnan, Anhui, Henan, Hubei, Ghuizhou und Jiangsu. Vorwiegend kommt hier die (relativ ungefährliche) Malaria tertiana durch Plasmodium vivax vor, nur in Yunnan und auf Hainan auch die Malaria tropica durch Plasmodium falciparum.
  • Dengue-Fieber wird in südlichen Küstenregionen und Landesteilen (Fujian, Guangdong, Guangxi, Hainan, Yunnan) übertragen.
  • In ländlichen Gebieten ist mit Japanischer Enzephalitis zu rechnen. Die Erkrankung kommt in allen Provinzen vor mit Ausnahme von Xizang (Tibet), Xinjiang und Qinghai. Auch in Hongkong wurden vereinzelt Fälle beobachtet. Die Hauptübertragungszeiten sind:
    • Nord China: Mai bis September
    • Süd China: (Guangxi, Yunnan, Guangdong, Southern Fujian, Sichuan, Guizhou, Hunan and Jiangxi provinces): April bis Oktober
    • Hongkong: April bis Oktober
  • Im Norden besteht in Gebieten unter 1400 m Höhe eine geringes Risiko für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME, auf englisch: TB = tick-borne encephalitis). Vorwiegend betroffen sind die Provinezen Heilongjiang sowie die nord-östlichen bewaldeten Gebiete der Changbai Berge in der Nähe von Hunchun in der  Jilin Provinz und ebenfalls die  Greater Khingan Berge in der Inneren Mongolei.

Andere Infektionen

  • HIV ist weltweit verbreitet und tritt daher auch in China auf. Daher sollten die bekannten Risiken wie in anderen Ländern auch gemieden werden.
  • Bei Biss durch Hunde oder andere Säugetiere ist immer an Tollwut zu denken. Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde, auch in den Städten.

Empfehlungen zu Impfungen

Für die Einreise vorgeschrieben:

Keine Impfungen vorgeschrieben.

Nur bei Einreise aus Gelbfieber-Gebieten ist eine Gelbfieber-Impfung vorgeschrieben (dies gilt aber nicht für Hongkong und Macao)

Allgemein empfohlene Impfungen:

  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Masern
  • Pertussis
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B

Impfungen aus besonderem Grund:

  • Reisende über 60 Jahre: Grippe, Pneumokokken
  • Bei einfachen Reisebedingungen/ unzureichender medizinischer Versorgung/ speziellen beruflichen/sozialen Kontakten: Tollwut, Typhus, Japanische Enzephalitis

Empfehlungen zur Malariaprophylaxe

Eine Malariaprophylaxe ist im Allgemeinen nicht erforderlich. Bei unklarem Fieber nach Aufenthalten in den o.g. Provinzen sollte sicherheitshalber eine Malaria durch eine Blutuntersuchung ausgeschlossen werden.  


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