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Laos

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Allgemeine Informationen

Ein ausreichender, vor Ort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden empfohlen.

Die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sollten beachtet werden.

Vorkommen von Infektionskrankheiten

Die folgende Aufstellung ist nicht vollständig sondern nennt nur die wichtigsten und häufigsten Infektionen.

Infektionen durch verunreinigte Nahrungsmittel oder Trinkwasser

Darminfektionen sind häufig, daneben ist auch mit Hepatitis A, seltener mit Hepatitis E, zu rechnen. Weiterhin kann Typhus abdominalis übertragen werden.

Infektionen, die durch Insekten übertragen werden

  • Es besteht ein geringes Malaria-Risiko im ganzen Land, nur Vientiane ist malaria-frei
  • Denguefieber kommt in allen Landesteilen vor (mit Häufung während der Regenzeit). In ländlichen Gebieten ist auch mit Japanischer Enzephalitis zu rechnen.

Andere Infektionen

  • HIV ist weltweit verbreitet und tritt daher auch in Laos auf. Daher sollten die bekannten Risiken wie in anderen Ländern auch gemieden werden.
  • Bei Biss durch Hunde ist immer an Tollwut zu denken.
  • Ganzjährig kann eine Leptospirose durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
  • In einigen Gegenden kann die Bilharziose (Schistosomiasis, Erreger: Schistosoma mekongi) übertragen werden, z.b. auf Không Island im Mekong im Südwesten des Landes und weiter nördlich am Mekong in den Distrikten Pakxé und Bassac.

Empfehlungen zu Impfungen

Für die Einreise vorgeschrieben:

Keine Impfungen vorgeschrieben (nur Gelbfieber-Impfung bei Einreise aus Gelbfieber-Gebieten)

Allgemein empfohlene Impfungen:

  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Masern
  • Pertussis
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B

Impfungen aus besonderem Grund:

  • Reisende über 60 Jahre: Grippe, Pneumokokken
  • Bei einfachen Reisebedingungen/ unzureichender medizinischer Versorgung/ speziellen beruflichen/sozialen Kontakten: Tollwut, Typhus, Meningokokken, Japanische Enzephalitis

Empfehlungen zur Malariaprophylaxe

Bei Aufenthalten in ländlichen Gebieten ist die Mitnahme eines Notfallmedikaments sinnvoll. Bei Fieber während oder nach der Reise sollte man aber immer sicherheitshalber eine Malaria durch eine Blutuntersuchung ausschließen lassen.  


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