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Welche Impfung gegen welche Krankheit

Informieren Sie sich hier über die möglichen Impfungen zu folgenden Krankheiten:

Diphtherie

Erkrankung:
akute Erkrankung vor allem der oberen Atemwege, der Haut, des Herzens. Erreger sind Bakterien wird, die man als Corynebakterien bezeichnet. Übertragung durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion.

Vorkommen:
Die Erreger kommen weltweit vor, v.a. in tropischen Regionen, Süd- und Osteuropa, selten in westlichen Industrieländern.

Impfindikation:
Generelle Empfehlung für alle nichtgeimpften Personen. Bei Reisenden können unabhängig vom Reiseziel evtl. bestehende Impflücken geschlossen werden.


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Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Erkrankung:
Durch Zecken übertragene Virusinfektion der Hirnhäute u/o des Gehirns. Symptome einer Hirnhautentzündung sind Kopfschmerzen, Erbrechen sowie Nackensteife, schreitet die Krankheit fort treten Bewusstseinsstörungen, Lähmungen und Bewusstlosigkeit auf. Nicht jeder Zeckenstich führt zur Infektion. 30% der Infizierten erkranken mit grippeähnlichen Symptomen, davon 10 % schwer mit ggf. bleibenden Schäden oder vereinzelt mit Todesfolge. Bei Kindern verläuft die Erkrankung meist leicht. Das Virus kann auch durch den Verzehr unbehandelter Milch von Weidetieren übertragen werden.

Vorkommen:
FSME-Viren kommen nur in best. Regionen Europas und Asiens vor. Wesentliche Verbreitungsgebiete in Deutschland liegen in Baden-Württemberg, Bayern, im südlichen Hessen (Odenwald), im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz und in vereinzelten Landkreisen in Thüringen.

Impfindikation:
Für Reisende in bekannte Hochrisikogebiete mit wahrscheinlicher Zecken-Exposition, z.B. auf Wanderungen, beim Campen, etc.

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Grippe (Influenza)

Erkrankung:
Akute Virus-Infektion mit schweren, allgemeinen Krankheitszeichen wie hohem Fieber, starken Kopfschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen sowie schmerzhafter Halsentzündung und zunächst trockenem Husten. Übertragung durch Tröpfcheninfektion, direkten Kontakt oder kontaminierte Gegenstände.

Impfindikation:
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Influenzaimpfung für alle Personen ab 60 Jahre, für alle Schwangeren, die während der Influenzasaison schwanger sind, für Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens (wie z.B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Grundkrankheiten wie z. B. Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben, angeborener oder erworbener Immunmangel oder HIV) sowie für Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen; Personen mit erhöhter Gefährdung (z.B. medizinisches Personal) und Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen fungieren können, für Reisende in Regionen mit besonderem Influenzavorkommen.

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Hepatitis A

Erkrankung:
Virale, akute Leberentzündung („Gelbsucht“). Übertragung durch fäkale Verunreinigungen in Nahrungsmitteln, Trinkwasser oder an Händen. Meist milde Infektion, mit zunehmendem Alter auch schwere Krankheitsverläufe, Todesfälle sind möglich. Keine chronischen Verläufe.
Indikation: Reisen in Länder mit erhöhtem Vorkommen der Hep.-A-Viren (Osteuropa, Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika); Personen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit besonders infektionsgefährdet sind; Personen mit chronischen Leberkrankheiten; Personen mit Sexualverhalten mit hohem Infektionsrisiko

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Hepatitis B

Erkrankung:
Akute Virusinfektion der Leber. Erreger weltweit verbreitet und in verschiedenen Körperflüssigkeiten, v.a. im Blut, nachweisbar. Übertragung v.a. durch Sexualkontakte, Blutübertragungen oder medizinische Eingriffe unter schlechten hygienischen Bedingungen. In bis zu 0,1% verläuft die Erkrankung tödlich, in Abhängigkeit vom Lebensalter – je jünger desto häufiger – kommt es zur chronischen Leberentzündung, die zur Organvernarbung („Zirrhose“) und Leberkrebs führen kann.

Impfindikation:
Alle Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr; folgende Gruppen von Erwachsenen, die als Kinder bzw. Jugendliche nicht geimpft wurden, sollten die Impfung unbedingt nachholen: Patienten mit chronischer Nierenkrankheit, Dialysepatienten, Patienten mit häufiger Übertragung von Blut oder Blutbestandteilen, Patienten in psychiatrischen oder Fürsorgeeinrichtungen, Personen mit chronischer Leberkrankheit, HIV-positive Patienten, Personal im Gesundheitsdienst und andere Personen mit Infektionsrisiko durch Blutkontakte, ebenso Reisende in tropische und subtropische Gebiete

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Humane Papillomaviren (Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen)

Krankheit:
Humane Papillomaviren (HPV) infizieren Haut- und Schleimhäute und können bei den infizierten Zellen ein unkontrolliertes tumorartiges Wachstum hervorrufen. Diese Tumoren sind meist gutartig und führen im Genital- oder Analbereich zur Bildung von Genitalwarzen (z. B. Feigwarzen). Einige HPV-Typen können jedoch auch bösartige Veränderungen hervorrufen, insbesondere einen Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) bei Frauen. Auch ein gewisser Anteil der Scheiden-, Penis- und Anal-Kazinome ist Folge einer solchen HPV-Infektion.

Feigwarzen – auch Condylomata acuminate genannt – sind kleine Warzen, die an Schamlippen und Penis, in der Harnröhre oder im Scheiden- oder Afterbereich auftreten. Sie betreffen Männer und Frauen, vor allem junge Menschen. Sie machen sich manchmal durch mehr oder minder starkes Jucken, Brennen oder auch Schmerzen bemerkbar. Häufig verursachen sie aber keine Beschwerden und bleiben daher sehr lange unbemerkt.

Vorkommen:
Die Viren werden durch direkten oder indirekten Hautkontakt – vornehmlich beim Geschlechtsverkehr – übertragen. Der Großteil aller Frauen wird im Laufe des Lebens mit HPV infiziert. Meist heilt die Infektion folgenlos aus, nur bei wenigen Betroffenen bleibt sie bestehen. Bei solch persistierenden Infektionen, besonders mit bestimmten Subtypen der Viren, kann sich ein Zervixkarzinom entwickeln. In Deutschland erkrankten 2010 etwa 4.700 Frauen am Gebärmutterhalskrebs.

Impfindikation:
Die STIKO empfiehlt die Impfung gegen HPV für alle Mädchen von 12 bis 17 Jahren. (In den USA etwas anders: 11-26 Jahre). Die Impfung sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein, da HPV vornehmlich beim Sexualverkehr übertragen wird.

Der Vierfachimpfstoff (Gardasil) ist auch für Jungen und Männer zugelassen – die Kosten werden aber nicht von der Krankenkasse übernommen. Da bösartige Anal- und Peniskarzinome insgesamt sehr selten sind, wird zur Zeit noch diskutiert, ob auch Jungen regemäßig geimpft werden sollten.

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Keuchhusten (Pertussis)

Erkrankung:
Häufige, bakterielle Infektion der Atmungsorgane mit hoher Ansteckungsfähigkeit. Übertragung durch Tröpfcheninfektion. Besonders gefährdet sind Kinder durch lebensbedrohliche Krankheitsverläufe in den ersten 6 Lebensmonaten.

Impfindikation:
Kinder bis 5 Jahre werden mit Kombinationsimpfstoffen geimpft. Erwachsene sollten bei der nächsten fälligen Tetanus- und Diphtherie-Auffrischung zusätzlich gegen Keuchhusten geimpft werden. Insbesondere Frauen im gebärfähigen Alter sollten alle 10 Jahre geimpft werden. Personal im Gesundheitsdienst sollte generell geimpft sein.

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Masern

Erkrankung:
Virale Allgemeininfektion mit sehr hoher Ansteckungsrate, schwere Krankheitsverläufe mit Mittelohrentzündung (7-10%), Lungenentzündung (1-5%), Hirnentzündung (0,01-0,1%) kommen vor. Übertragung durch direkte Tröpfcheninfektion oder Aerosole.

Impfindikation:
Allgemein empfohlen für Kinder ab 11. Lebensmonat; für alle Erwachsene empfohlen, die nach 1970 geboren wurden und noch gar nicht oder nur einmal in der Kindheit gegen Masern geimpft wurden oder deren Impfstatus unklar ist.. Außerdem für Nicht-Immune innerhalb von 3 Tagen nach Kontakt zu Masern-Infizierten möglich.

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Meningokokken-Meningitis - Bakterielle Hirnhautentzündung durch Meningokokken

Erkrankung:
Meningokokken sind Bakterien, die eine Hirnhautentzündung oder eine Blutvergiftung mit starken Hautblutungen (Sepsis) verursachen können. Diese Infektionskrankheit ist sehr gefährlich, verläuft sehr schnell und jeder zehnte Patient stirbt daran, trotz Behandlungsmöglichkeit mit Antibiotika kommen bleibende Restschäden nicht selten vor.

Vorkommen:
Etwa zehn Prozent der europäischen Bevölkerung trägt diese Bakterien im Nasenrachenraum, ohne dabei krank zu sein. Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Man unterscheidet verschiedene Untergruppen, mehr als 90 Prozent der Meningokokken-Infektionen werden durch die Typen A, B, C, W135 und Y hervorgerufen. In Deutschland werden etwa 70 Prozent der Erkrankungsfälle durch den Typ B verursacht, die restlichen meistens durch den Typ C. Dieses ist wichtig, da verschiedene Impfstoffe gegen verschiedene Typen schützen.

Impfindikation:
Die Ständige Impfkommission hat die Impfung gegen Meningokokken C routinemäßig für Kinder ab 12 Lebensmonaten empfohlen, ältere Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre sollen eine Nachholimpfung erhalten. Auch Personen mit Immundefekten oder fehlender beziehungsweise funktionsuntüchtiger Milz sollen geimpft werden. Bei Reisen in Tropen und Subtropen kann eine Impfung empfehlenswert sein, dann mit einem Impfstoff gegen die Typen A,C, W135 und Y. Erst seit 2014 steht auch ein Impfstoff gegen die Gruppe B zur Verfügung. Eine Impfempfehlung der STIKO liegt derzeit allerdings noch nicht vor, da die Erfahrungen als noch nicht ausreichend angesehen werden.

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Mumps

Erkrankung:
Virale Infektion, auch Ziegenpeter genannt, die insbesondere zu einer Schwellung der Speicheldrüsen besonders der Ohrspeicheldrüse führt. Manchmal auch Hirnhautentzündung und bei männlichen Jugendlichen schwere Hodenentzündung. Übertragung durch Tröpfcheninfektion oder über kontaminierte Gegenstände. Erkrankung hinterlässt lebenslangen Immunschutz.

Impfindikation:
Allgemein empfohlen für alle Kinder ab 11. Lebensmonat und alle Personen ohne Immunität durch Erkrankung oder Impfung unabhängig vom Alter.

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Pneumokokken-Infektionen

Erkrankung:
Pneumokokken sind Bakterien, die schwere Infektionen verursachen können: Bei Säuglingen und Kleinkindern vor allem  Hirnhautentzündungen (Meningitis) bei älteren Menschen schwere Lungenentzündungen (Pneumonien), auch Blutvergiftungen (Sepsis) möglich; bbei Kindern auch Entzündungen des Mittelohrs (Otitis media) und der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Übertragung durch Tröpfcheninfektion bei engem persönlichen Kontakt.

Impfindikation:
Die Ständige Impfkommission des Bundesgesundheitsamtes (STIKO) empfiehlt die Impfung für alle Personen über 60 Jahre, alle Säuglinge bis zum 2. Lebensjahr, Kinder u. Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch eine Grunderkrankung.

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Poliomyelitis (Kinderlähmung)

Erkrankung:
Virusinfektion, in ca. 1% der Fälle schwere Krankheitsverläufe mit Lähmungen oder Todesfolge. Übertragung durch fäkale Verunreinigungen von Wasser und Nahrungsmitteln.

Vorkommen:
Polio-Viren zirkulieren in einigen Ländern Afrikas und Asiens noch immer. Amerika, Australien und Europa gelten als Polio-frei, sind vor Erregereinschleppung jedoch nicht sicher.

Impfindikation:
Die Ständige Impfkommission des Bundesgesundheitsamtes (STIKO) empfiehlt vollständige Grundimmunisierung für alle Personen. Auffrischungsimpfungen nach dem 18.Lebensjahr nur für Personen mit erhöhtem Infektionsrisiko, z.B. Reisende nach Afrika und Asien.

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Rotaviren-Infektion

Krankheit:
Rotaviren sind eine wichtige Ursache für Durchfallerkrankungen bei kleinen Kindern. Der Durchfall geht einher mit Fieber und Erbrechen, lebensbedrohliche Flüssigkeits- und Mineralienverluste sind möglich. In medizinisch schlecht versorgten Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sterben Kinder zu Tausenden an der Krankheit. Aber auch in Deutschland kommen schwere Verläufe vor, bei denen die Kinder auf Intensivstationen betreut werden müssen.

Vorkommen:
Rotaviren sind weltweit verbreitet und die häufigste Ursache für schwere Durchfälle bei kleinen Kindern. Meist erkranken Kinder unter fünf Jahren, am häufigsten Kinder von sechs Monaten an bis hin zu den Zweijährigen.

Impfindikation:
Es handelt sich um eine Säuglings-Impfung – Erwachsene werden nicht geimpft.

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Röteln

Erkrankung:
In der Regel leicht bis unbemerkt verlaufende Virusinfektion. Allerdings bei Infektion während einer Schwangerschaft besteht für das ungeborene Kind die Gefahr für schwere Missbildungen.
Übertragung durch Tröpfcheninfektion bei engem Kontakt zu Infizierten.

Impfindikation:
Allgemein empfohlen für alle Kinder ab 12. Lebensmonat, nicht-immune Frauen mit Kinderwunsch, nicht-immune Personen in medizinischen Einrichtungen mit Kontakt zu Schwangeren, Säuglingen und Kindern, sowie Gemeinschaftseinrichtungen für das Vorschulalter.

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Windpocken (Varizellen)

Erkrankung:
Sehr ansteckende Virusinfektion, im Kindesalter meist leichter Krankheitsverlauf, schwere Erkrankung möglich mit zunehmendem Alter, in der Schwangerschaft , bei Immunschwäche. Nach Erstinfektion verbleiben Viren in Nervenzellen und verursachen nach Reaktivierung im höheren Alter eine Herpes Zoster-Erkrankung (Gürtelrose). Träger der Erreger sind ausschließlich Menschen, Übertragung erfolgt durch Tröpfchen- o. Schmierinfektion.

Impfindikation:
In Deutschland allgemein empfohlene Impfung u.a. für: alle Kleinkinder zwischen 11. u. 14. Lebensmonat, Kinder u. Jugendliche bis 18. Lj. ohne Impfung o. Windpocken in der Vorgeschichte, bei Neurodermitis, nach Antikörpertestung bei Kinderwunsch, bei absehbarer Schwächung der Abwehr.

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Wundstarrkrampf (Tetanus)

Erkrankung:
Infektion durch Tetanusbakterien, die weltweit v.a. im Erdreich vorkommen. Übertragung über verletzte Haut, sowohl durch Bagatellverletzungen als auch tiefreichende Stich-, Biss-, Quetschwunden o.a. Verbrennung. Die Infektion führt mittels der Bakteriengifte (Tetanus-Toxin) u.a. zu lebensbedrohlichen Muskelkrämpfen, die Sterblichkeit liegt bei ca. 40%.

Impfindikation:
Allgemeine Empfehlung zur Grundimmunisierung im Säuglingsalter und regelmäßigen Auffrischungsimpfungen alle 10 Jahre.

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Gürtelrose (Herpes zoster)

Krankheit:
Die Gürtelrose ist eine Viruskrankheit, die durch das gleiche Virus hervorgerufen wird wie die Windpocken.  Nach einer durchgemachten Windpocken-Infektion nistet sich dieses Virus - das sog. Variella-Zoster-Virus – in Nervenzellen des Rückenmarks oder in Hirnnerven ein und kann später, beispielsweise ausgelöst durch ein geschwächtes Immunsystem im Alter oder auch, in seltenen Fällen auch durch Sonneneinwirkung (UV-Licht), reaktiviert werden. Die Gürtelrose ist demnach keine Infektion im eigentlichen Sinne, sondern die erneute Aktivierung des Varizella-Zoster-Virus nach einer mehr oder weniger langen Latenzzeit. Die Erkrankung beginnt mit Missempfindungen und plötzlich einschießenden Schmerzen in den betreffenden Körperregionen, dann äußert sie sich hauptsächlich durch einen schmerzhaften, streifenförmigen Hautausschlag mit Bläschenbildung auf einer Körperseite. Gefürchtet sind die Schmerzen, die häufig auch nach Abheilen des Hautauschlages bestehen bleiben (sog. postherpetische Neuralgie = PHN). Gefährlich ist ein sog. Zoster ophthalmicus, bei dem Gesicht und Augen betroffen sind, es kann durch eine Hornhautvernarbung zu teilweiser oder vollständigen Erblindung kommen. Bei Befall der Gesichtsnerven können vorübergehende Lähmungserscheinungen oder Verlust des Geschmackssinns auftreten. Beim sog. Zoster oticus kommt es zu einen Befall des Gehörgangs und oder der Ohrmuschel. Mögliche Folgen sind Schwerhörigkeit und Störungen des Gleichgewichtssinnes. Insbesondere bei immungeschwächten Patienten kann eine Ausbreitung des Hautausschlages über den ganzen Körper auftreten.

Vorkommen:
Die Gürtelrose ist eine häufige Erkrankung, etwa 30% der Menschen erkranken im Laufe des Lebens, 2/3 der Patienten sind über 50 Jahre alt.

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